Neusorg. (öt) Auf sein 70-jähriges Bestehen konnte am Freitagabend der Ortsverband der Christlich-Sozialen Union Neusorg zurückblicken.

Mit einem Festakt in der Rektor-Haindl-Aula, zu dem Albert Füracker, der bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, als Festredner geladen war, wurde dieses Jubiläum gebührend gefeiert. Gesanglich umrahmte den Abend Jana Daubner, an der Hammondorgel begleitet von ihrem Mann Stefan.

Tosender Applaus erwartete den Minister, MdL Tobias Reiß sowie die ebenfalls mit dem Fahrrad aus Waldershof angereisten CSU-Kandidaten in der Rektor-Haindl-Aula. Dort begrüßte Neusorgs CSU-Ortsvorsitzender Gerald Braun die Gäste. Sein besonderer Gruß galt Staatsminister Albert Füracker, MdL Tobias Reiß und Dr. Alfred Scheidler als Vertreter des Landrats. Daneben hieß er eine Reihe von Politprominenz und von verdienten und langjährigen CSU-Mitgliedern zum Ehrenabend willkommen. Ebenso galt sein Gruß den Vertretern der Kirchengemeinden sowie der örtlichen Vereine.

In seinem Rückblick erinnerte der CSU-Vorsitzende an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, den Zweiten Weltkrieg. Erst nach dem Ende des Krieges begann die Zeit eines grundlegenden Neuanfangs. Pfarrer Michael Mulzer und Ferdinand Neumann, der Bruder der Konnersreuther Resl, gründeten im Jahr 1948 den CSU-Ortsverband Neusorg. Seitdem standen mittlerweile 13 Ortsvorsitzende in der Verantwortung.

Gerald Braun bekräftigte, die CSU Neusorg habe stets kommunalpolitische Verantwortung übernommen und einen maßgeblichen Beitrag zur Gestaltung des Heimatortes geleistet. Dabei wurde immer die Meinung der anders Denkenden geachtet und respektiert. Die Neusorger Christsozialen verfolgten stets eine Politik der Vernunft. Sie  hätten sich viele Entscheidungen nicht leicht gemacht, weil sie sich in der Pflicht sehen verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger umzugehen. Diesem Prinzip wolle der Ortsverband auch künftig treu bleiben.


Der CSU-Ortsvorsitzende dankte der bayerischen Staatsregierung für die Förderprogramme. Ohne die 1,5 Millionen Euro hätte Neusorg manche Projekte gar nicht angehen können. Braun lobte die umsichtige Finanzpolitik des Freistaates. Abschließend galt sein Dank allen Mitgliedern, die mit Herz und Verstand die Werte der Christlich Sozialen Union teilen und vertreten.

Glückwünsche an den CSU-Ortsverband überbrachte Bürgermeister Peter König. Dieser habe viele Jahre hinweg im Gemeinderat zum Wohl der Kommune gearbeitet. Dazu sei Teamgeist erforderlich. Parteiarbeit dürfe nicht dem Selbstzweck dienen. Der CSU-Ortsverband und deren Gemeinderäte haben zum Wohl der Gemeinde mitgewirkt. Die CSU sei eine feste Größe in Neusorg und besitze die Fähigkeit Kompromisse zu schließen. An Minister Füracker gerichtet unterstrich das Gemeindeoberhaupt, Neusorg machte regen Gebrauch von den Förderprogrammen und dadurch habe sich das Ortsbild positiv verändert. Dafür dankte er dem Minister. An Ortsvorsitzenden Gerald Braun überreichte König eine Spende.

Grüße an den CSU-Ortsverband Neusorg überbrachte ebenso MdL Tobias Reiß. Dieser habe sich immer in den Kreisverband eingebracht. Er dankte allen für ihr Engagement. In die nördliche Oberpfalz seien rund 100 Millionen Euro an Unterstützung geflossen. Dies sei ein Bekenntnis zur Heimat. Damit gehe die Heimatstrategie der CSU auf. Ideen müssten jedoch vor Ort entwickelt werden.

Es gelte gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern zu schaffen. Ministerpräsident Markus Söder stehe hinter diesem Gedanken. MdL Reiß dankte allen die sich für die Heimat engagieren, mit einem Vergelt's Gott.

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