Neusorg. (öt) Der CSU-Ortsverband Neusorg feierte sein 70. Gründungsjubiläum. Mit Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hatte er einen hochkarätigen Festredner zu Gast. Dieser legte - für einen Staatsminister ungewöhnlich - die Anreise von seinem letzten Termin in Waldershof nach Neusorg mit dem Fahrrad zurück.

„Mit 70 Jahren in bester Kraft und Blüte“. So beschrieb CSU-Bezirksvorsitzender Füracker die Situation des Ortsverbandes. Er sei stolz darauf, dass das was andere vor sieben Jahrzehnten säten heute geerntet werden kann.

Konservativ, aber an der Spitze des Fortschritts stehen, das Feuer weiter geben, nicht die Asche, so laute die Maxime der CSU. Sie sei eine hochmoderne Partei. Den besten Indikator einer guten Politik bilde der Zustand eines Landes. Der Minister appellierte an die Mitglieder nicht lustlos zu werden, sondern sich weiter für das Ziel das Beste für die Oberpfalz zu erreichen einzusetzen.

Staatsminister Füracker erinnerte zurück an vergangene Zeiten. Nach der Grenzöffnung zum Osten brachen in der Oberpfalz viele Arbeitsplätze in der Porzellan- und Glasindustrie weg. Heute herrsche ein hohes Wirtschaftswachstum vor. Der Redner betonte, Leistungsbereitschaft bedeute Geld zu verdienen, damit der Staat auch Gelder vergeben kann.

Der Festredner bekräftigte, das C im Namen der Christsozialen Union stehe dafür, dass Deutschland auf der Basis des christlichen Menschenbildes aufgebaut ist. Das Kreuz gelte als Sinnbild des Glaubens. Die Bundesrepublik sei christlich-abendländisch geprägt. Dies sollte jeder wissen, der nach Deutschland will. Eine Million Flüchtlinge kamen in Bayern an. Alle wurden ordentlich behandelt. Nun sei die Europäische Union gefordert diese auch gerecht zu verteilen.

Das S stehe für die soziale Komponente. Die CSU gebe hier Orientierung. Der erarbeitete Wohlstand komme nicht von ungefähr. Deshalb  müsse die CSU ein Stabilisierungsanker in der Heimat sein. CSU-Mitglieder seien auch überzeugte Europäer. Hier unterstrich Albert Füracker, die heutige Generation habe die Chance in Friedenszeiten geboren zu sein und auch in Friedenszeiten sterben zu dürfen.

Union bedeute gemeinsam für die Heimat zu streiten. Die Oberpfalz müsse zusammen halten, jeder müsse bekommen was er benötige. Es gelte miteinander die Oberpfalz zu gestalten. Die Christlich-Soziale Union stehe auch für starke Kommunen. Sie übernehme vor Ort Verantwortung. Deshalb flossen in den letzten Jahren 9,5 Millionen Euro in den kommunalen Finanzausgleich.

Die CSU stehe für beste Bildung, Bayern liege hier vorne. Albert Füracker erklärte, Akademiker seien nötig, jedoch auch Handwerker würden ge-braucht. Hier gelte es das Prinzip der Unterschiedlichkeit der Menschen weiterzutragen. Der Redner schnitt auch das Familiengeld an. Jeder solle selbst entscheiden, ob er für einen Kindergartenplatz bezahlen oder sein Kind selbst betreuen will.

Bayern wolle auch weiterhin in der Technologie Spitzenreiter bleiben und stolz auf seine Leistungen sein. Es sei auch gewährleistet, dass genü-gend Polizeikräfte eingestellt würden, damit Bayern sicher bleibt. „Zugereiste“ fühlten sich in Bayern wohl. Sie hätten kein Heimweh, stellte Finanzminister Füracker heraus.

„Halt' ma zamm“! Damit griff der Oberpfälzer Spitzenkandidat der CSU für die Landtagswahl 2018 zum Ende seiner Festrede das Motto der CSU auf. Die CSU Neusorg sei Teil einer starken Gemeinschaft. Diese trage die Demokratie. Hier galt sein Dank allen, die im Ortsverband Neusorg Verantwortung übernahmen. Er schloss mit den Worten „Gott mit dir du Land der Bayern“. Anschließend durfte er sich ins Goldene Buch der Gemeinde eintragen. Bürgermeister Peter König übergab dem Staatsminister die Münze der Gemeinde und den Stift mit dem er sich ins Goldene Buch der Gemeinde eingetragen hatte, damit dieser Förderbescheide unterzeichnen könne. CSUOrtsvorsitzender Gerald Braun überreichte Füracker ein Buch der Steinwaldia Pullenreuth und eine Flasche Hochprozentiges. Danach lud er alle zum Buffet ein.

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