Gemeinde Neusorg über Grenzen hinaus große Anerkennung verschafft

Eine besondere Ehre wurde dem Neusorger Gemeinderat Dr. Günther Fütterer zuteil: Er bekam von Bürgermeister Peter König die Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Bronze.

In der von Bürgermeister Peter König verlesenen Laudatio von Innenminister Joachim Herrmann waren 25 Jahre Arbeit im Gemeinderat und 12 Jahre Mitwirken im Kreistag des Landkreises Tirschenreuth aufgelistet. Der Geehrte durfte sich ins Goldene Buch der Gemeinde eintragen, Ehefrau Marianne erhielt Blumen.

Ursprünglich sollte Fütterer die Medaille bei der Regierung der Oberpfalz von Regierungspräsident Axel Bartelt erhalten. Die Corona-Situation machte dieses Vorhaben allerdings ebenso zunichte wie die Übergabe durch Landrat Roland Grillmeier im Landratsamt.

Beim Festakt waren auch die Bürgermeister-Stellvertreter Oliver Becher und Erni Bühl sowie SPD-Fraktionssprecher Robert König zugegen.

Laut Gemeindeoberhaupt gelte es, mit Dr. Günther Fütterer eine Persönlichkeit zu ehren, die sich durch ehrenamtliches und fruchtbares Wirken um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht und dem Namen der Gemeinde Neusorg über deren Grenzen hinaus große Anerkennung verschafft habe. Der Jubilar wurde in den Gemeinderatsperioden 2008 bis 2014 und 2014 bis 2020 auch Zweiter Bürgermeister.

König erinnerte an die Wahl Fütterers in den Gemeinderat 1996. In seiner inzwischen 14-jährigen Amtszeit habe er die sachbezogene und freundschaftliche Zusammenarbeit des Jubilars erfahren.

Im Gemeinderat mit- und nicht gegeneinander zu arbeiten, sei auch ein Verdienst des Jubilars.

König bescheinigte Fütterer Sachverstand; sein Erfolgsrezept sei gewesen, die Parteibrille beiseite zu legen, damit sich die Gemeinde weiterentwickeln konnte. Auch habe er zum guten Geist im Gemeinderat einen wesentlichen und nachweisbaren Beitrag geleistet.

Für das jahrelange kommunalpolitische Engagement Fütterers dankte auch 2. Bürgermeister Oliver Becher. Den Geehrten zeichneten Umsicht, Weitsicht und die Akzeptanz der Meinung anderer aus.

Im Gremium sei er ein Teamplayer, dabei stehe die Sache stets im Vordergrund. 3. Bürgermeisterin Erni Bühl betonte, dass das Aussehen der Gemeinde auch die Handschrift Fütterers trage. Der Geehrte begegne allen immer mit Respekt und auf Augenhöhe. Alle im Gremium profitierten von seiner Erfahrung und seinem Wissensschatz. Sie bewundere Fütterers große Rhetorik sowie seine klaren und deutlichen Worte. Seit fast 26 Jahren habe sich Günther Fütterer mit Tatkraft für das Wohl der Gemeinde und der Allgemeinheit eingesetzt, betonte Robert König, Sprecher der SPD-Fraktion. Fütterer sei ein vorbildlicher Vertreter der Bürger und pflege ein ausgewogenens und faires Miteinander.

Günther Fütterer dankte für die Anerkennung. „Ich betrachte die Arbeit im Kommunalgremium als Geschenk“, sagte er. Gerne denke er auch zurück an die Zusammenarbeit mit zahlreichen bereits ausgeschiedenen oder verstorbenen Gemeinderäten. Fütterers Dank galt auch Bürgermeister Peter König für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Geehrte betonte, dass ihm immer das direkte Lebensumfeld wichtig gewesen sei. Beruf, Familie und Ehrenamt in Einklang zu bringen, sei ihm immer wichtig gewesen.

Besonderen Dank sprach er auch seiner Ehefrau Marianne und seinen Kindern aus, die so manche Stunde auf den Ehemann und Vater verzichten mussten. Fütterer dankte auch allen Gemeinderatskollegen, dem BGM und den Bürgern, die ihm ihr Vertrauen geschenkt haben. Er wünsche sich, dass junge Bürger wieder mehr Spaß an der Kommunalpolitik finden.

 

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